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Überfordert?
RBO
9. Sept. 2025
WISSENsWERT-Schöpfung kohärent im Sinne der INKOBA Methode angewendet, kann ein wirksamer Schutz vor Überforderung sein!
Wissensgut
Menschen neigen oft dazu, Wissen aus verschiedenen Quellen entweder unkritisch zu übernehmen oder es so kritisch zu hinterfragen, dass am Ende ein Gefühl der Erschöpfung, Überforderung oder Gleichgültigkeit entsteht. Auf natürliche Weise, also wenn solche Spannungszustände nicht vorherrschen, erleben die meisten eine gewisse "Selbstordnung" und können gut mit den Informationen und dem Wissen umgehen, das der Alltag bietet. In diesem Zusammenhang wird bei der INKOBA-Methode der Begriff "Wissensgut" verwendet.
Es wird stets von einem individuellen Wissensstand ausgegangen, auf dem ein Mitarbeiter oder ein Team einer Organisation aufbauen kann. Aufbauen bedeutet, dieses Wissen zu verfeinern oder ihm im jeweiligen Kontext einen Wert zuzuschreiben. Dieser Prozess wird nach INKOBA als WISSENsWERT-Schöpfung bezeichnet.
In diesem Zustand besteht selten die Gefahr einer Überforderung. Die Laune oder Stimmung ist erträglich und in einem guten Zustand. Die emotionalen Antriebe sind der Alltagssituation angemessen. Interessen und Bedürfnisse sind weitgehend mit den aktuellen Wünschen und Befindlichkeiten im Einklang. Die geistige Anstrengung der momentanen Herausforderung ist kaum spürbar. Mit dem vorhandenen Talent und dem beruflichen Hintergrund stellen auch die notwendigen Tätigkeiten keine besondere Belastung dar, die zu einer Überforderung führen könnte. Zudem bleiben in diesem Zustand noch ausreichend Ressourcen und Freiräume für Achtsamkeit und kleine "Nebentätigkeiten" wie ein freundliches Lächeln oder eine hilfreiche Geste für andere.
Denkwerkzeuge
Allgemein gilt: Ein Denkwerkzeug ist ein geistiges Hilfsmittel oder eine Methode, mit der man komplexe Gedanken strukturieren, Probleme lösen oder kreative Ideen entwickeln kann. INKOBA erweitert dieses Verständnis. Insbesondere dienen Denkwerkzeuge nicht nur dazu, komplexe Gedanken zu strukturieren, Probleme zu lösen oder kreative Ideen zu entwickeln. Sie können auch genutzt werden, um das Maß des oben beschriebenen Wissens, nämlich dem sogenannten Wissensgut, sowohl auf persönlicher als auch auf Teamebene zu vergrößern und selbst bei steigenden Herausforderungen den Bereich der Überforderung zu vermeiden.
WISSENsWERT-Schöpfung
Es scheint unbestritten zu sein, dass sowohl Prozesse der Wissensgenerierung als auch der Wertschöpfung im Zustand von Überforderung selten und auf Dauer nicht optimal ablaufen können. Abgesehen davon muss ein gewisses Maß an Anforderungen vorhanden sein, um überhaupt im Sinne von Wissens- oder Wertschöpfung wirksam zu werden.
Damit die Schöpfung von WISSENsWERT erfolgreich ist, sind zwei wesentliche Voraussetzungen erforderlich. Erstens sollten die Gründe für eine mögliche Überforderung klar kommuniziert werden, um tatsächliche oder konstruierte Engpässe zu identifizieren. Zweitens sollte eine ausreichende Auswahl an nutzbaren Denkwerkzeugen bereitgestellt werden, die im jeweiligen Kontext die natürlichen Denkprozesse und die Verfeinerung von Wissen unterstützen können.
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann die INKOBA-Methode durch begleitete Beratung und gezieltes Coaching mit angewandter Wissenstechnologie einen doppelten Nutzen bieten:
Einerseits ermöglicht INKOBA die strukturierte Organisation komplexer Gedanken, das Lösen von Problemen oder die Entwicklung kreativer Ideen. Andererseits kann das zuvor beschriebene Wissensniveau sowohl auf persönlicher als auch auf Teamebene schrittweise erhöht werden, sodass der Bereich der Überforderung selbst bei wachsenden Herausforderungen vermieden werden kann.
Wer könnte hier helfen?
Es ist offensichtlich, dass im aktuellen Arbeitsablauf oft weder die Zeit noch die erforderlichen Ressourcen vorhanden sind, um Projekte zur Schaffung von WISSENsWERT nachhaltig erfolgreich umzusetzen. Doch ein durchdachtes Wissensmanagement mit gut ausgebildetem Personal kann für alle Beteiligten von Vorteil sein. Beispielsweise kann eine qualifizierte Person in der Rolle eines Assistenten der Geschäftsleitung solche Projekte initiieren und persönlich betreuen.









