Let's Talk 🙃
KI-Ängste
RBO
13. Sept. 2025
Kann ein Bot alles besser? Was gegen KI-Ängste außer vielen Ratschlägen noch helfen kann

Anlass
Eine Tageszeitung berichtet, dass ein Programm nun in 30 Sekunden eine Tabelle erstellt, für die man früher einen ganzen Arbeitstag benötigte, was aus der Job-Perspektive unbestritten Besorgnis hervorrufen kann. Die Zeitung zitiert die Coachin Carina Hellmich, die vorschlägt, wie man den Unsicherheiten begegnen könnte: Perspektivwechsel, Stärken reflektieren, Selbstwert pflegen, ins Handeln kommen und eigene Erfolge festhalten.
Ich befürchte, dass wertvolle menschliche Ressourcen an Intelligenz verschwendet werden, wenn jeder beginnt, Herausforderungen mit Perspektivwechsel und anderen bekannten Ratschlägen anzugehen, ohne dass diese Bemühungen koordiniert und gebündelt werden. Der Grund dafür liegt in einer zeitgenössischen Philosophie, die davon ausgeht, dass wir in einer komplexen Welt leben, in der Herausforderungen nur mit einem gewissen Maß an Aufklärung erfolgreich gemeistert werden können.
Nicht nur Sorgen, sondern auch intensive Ängste mit all ihren Begleiterscheinungen, die von dominierenden Angstgefühlen bis hin zu Ohnmacht reichen, treten zunehmend auf. Aus diesem Grund ruft der folgende Beitrag Menschen dazu auf, die sich den Herausforderungen der komplexen Welt stellen und aktiv werden wollen, sich mit der Möglichkeit auseinanderzusetzen, ein Projekt zur kohärenten Schöpfung von WISSENsWERT ins Leben zu rufen.
Wie anfangen
Bei solchen Projekten geht es zunächst darum, bestehende oder zukünftige Engpasssituationen zu identifizieren, die als Ursache für die aufgetretenen Sorgen und Ängste erkannt werden können. Dafür ist eine kleine Sinnfeldanalyse wichtig. Im Beitragsprofilbild sind vier Sinnfelder hervorgehoben: Veränderungskultur, Einzelleistung, Team-Agilität und Digitalisierungsgrad dienen hier als Beispiele für viele andere Sinnfelder, über die vor Beginn eines Projektes zur kohärenten WISSENsWERT-Schöpfung Klarheit geschaffen werden muss.
Die passenden Fragen finden
Ein Blick auf die Übersicht des 19-teiligen Werkzeugkoffers der INKOBA Methode zeigt, dass es offensichtlich viele Fragen geben kann. Das ist auch völlig in Ordnung, denn es handelt sich nicht um eine triviale oder lediglich komplizierte, sondern um eine komplexe und stark vernetzte Herausforderung, die durch den Einzug der KI zusätzlich beschleunigt wurde.
Ein einfacher Einstieg könnte beispielsweise die Nutzung der INKOBA-Bausteine 04 und 11 sein, wenn es darum geht, ein neues INKOBA-Projekt zu entwickeln und zu starten. Mit dem Baustein 04 würden in diesem Fall Informationen gesammelt und verfeinert, so dass am Ende ein erstes Dokument mit den offensichtlich wichtigen Fragen entsteht.
Dann käme der Baustein 11 zum Einsatz. Mithilfe dieses Bausteins, der ein Modell zur Darstellung von Wissensgut für ein bestimmtes Sinnfeld ist, können die Fragen aus dem Ausgangsdokument präzisiert und in eine Wissensstruktur eingeordnet werden. So kann die Suche nach Antworten fortgesetzt werden. Natürlich sollte dabei auch angewandte Wissenstechnologie Aufgaben übernehmen, um Zeit zu sparen. In einigen Fällen erweist sich eine solche Technologie als sehr nützlich. Sie ersetzt jedoch nicht die Aufgaben, die die Qualität des Wissens betreffen. Hier bleibt das Projektteam in der Verantwortung.
Nächster Schritt
Der nächste Schritt besteht darin, ein Projekt zur gezielten Schaffung von WISSENsWERT umzusetzen, basierend auf den zuvor entwickelten Fragestellungen, die je nach Umfang und Anforderungen in konkrete Arbeitspakete unterteilt wurden.
Auf der Grundlage des nun für alle Beteiligten verfügbaren Arbeitsplans werden die einzelnen Arbeitspakete schrittweise abgearbeitet. Abhängig von den Anforderungen werden dabei die passenden Werkzeuge aus dem 19-teiligen Werkzeugkoffer der INKOBA-Methode eingesetzt. Diese reichen von Schulungen zu Anforderungen, die sich aus neuen Arbeiten in der Agenda ergeben, über aufklärende Workshops zu dringenden Fragen bezüglich Maßnahmen zur Anpassung der betrieblichen Aufbau- und Ablauforganisation, bis hin zur Ermittlung neuer Wertmaßstäbe aufgrund veränderter Rahmenbedingungen für das jeweilige Sinnfeld der Projektaktivität.
Es ist offensichtlich, dass die aktuellen Herausforderungen für Individuen, Teams, die betriebliche Ausstattung und die gelebte Kultur in Leistungs- oder Verwaltungsorganisationen nicht einfach durch einzelne Ratschläge oder das Unterdrücken von Unbehagen oder Ängsten bewältigt werden können. Das für die INKOBA Methode aufbereitete Wissen kann äußerst nützlich sein, da es auf einer fundierten, praxisnahen und wissenschaftlich von der Wirtschaftsethik begleiteten Entwicklung basiert.
Es kann sich also lohnen, den INKOBA Kompaktkurs zu absolvieren. Bei Interesse informieren Sie sich und setzen Sie sich mit dem Systemhaus in Verbindung.








