Let's Talk 🙃
Engpassgetrieben
RBO
11. Juli 2025
Welche Engpasssituation treibt erfolgreiche WISSENsWERT-Schöpfung wirklich?
Anlass
Bei der Entwicklung des 19-teiligen Werkzeugkoffers für die INKOBA Methode wurden kontinuierlich Untersuchungen zu den treibenden Faktoren für vielversprechende Projekte der WISSENsWERT-Schöpfung durchgeführt. Aufgrund der daraus gewonnenen Vielzahl an Antworten und Möglichkeiten für diese treibenden Faktoren wurde das Profil des Werkzeugkoffers gestaltet.
Lösungen können relativ leicht gefunden werden, wenn auf der einen Seite das Problem, also der Engpass, und auf der anderen Seite das passende Werkzeug, der Methodenbaustein, identifiziert wurden und beides zusammenpasst.
In der praktischen Phase der Projektfindung treten häufig Probleme auf. Entweder sind die entscheidenden Engpasssituationen nicht deutlich identifizierbar, oder der korrekte Einsatz des vermutlich geeigneten Methodenbausteins gelingt nicht.
Die gute Nachricht ist, dass man den Umgang mit den Methodenbausteinen erlernen oder die Unterstützung eines Experten in Anspruch nehmen kann. Allerdings gibt es auch eine schlechte Nachricht: Aus der Perspektive eines Mitarbeiters ist es generell nicht einfach, die treibenden Faktoren einer identifizierten Engpasssituation zu erkennen.
Dieser Beitrag wurde aus diesem Grund verfasst. Er soll dabei helfen, eigene Fragestellungen zu formulieren und ehrliche Antworten zu finden, wenn es darum geht, Engpasssituationen eigenständig zu erkennen und geeignete Methodenbausteine für eine erfolgreiche WISSENsWERT-Schöpfung zu finden.
Vorgehensweise
Für den Fall, dass es wieder mal nicht gleich gelingt, den wirklich treibenden Engpass zu identifizieren kann der 19-teilige Werkzeugkoffer der INKOBA Methode eine erste Orientierung geben. Wie geht das? In Ruhe und Gelassenheit nimmt man sich eine Baustein nach den anderen vor und stellt dazu ein oder zwei Fragen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Antworten provozieren. Diese Antworten notiert man. Von Zeit zu Zeit schaut man sich die Notizen an. Gegebenenfalls kommen neue Fragen und Antworten dazu, die die Notiz inhaltlich weiter anreichern. So entstehen am Ende eine Sammlung von Notizen, die sehr wertvoll für den Findungsprozess sein können. Hier einige Beispiele:
Tool | Fragen | Antworten |
(1) Informationskompetenz | Was genau verstehe ich nicht und woher stammt die mir vorliegende Information? | |
(2) Wertgütebemessung | Was genau weiß ich und was bedeutet mir dieses Wissen für den Moment? | |
(3) Neue Arbeit in der Agenda | Was genau ist für mich neu und was kann auf mich zukommen? | |
(4) Notiztechnik | Wie schreibe und verwalte ich meine alltäglichen Notizen und wie verwende ich sie für die Erfüllung meiner Aufgaben? | |
(5) Multiple Intelligenzen | Welche Besonderheiten meiner intelligenten Anteile sollte ich für welche eigenen Aufgaben, die ich übernehme, bewahren und sogar noch weiter ausprägen? |
Mit dieser Vorgehensweise lassen sich Engpasssituationen erkennen und somit auch die Anforderungen an ein konkretes Projekt der WISSENsWERT-Schöpfung klar und deutlich formulieren.








