Let's Talk 🙃
Gegenvorschlag
RBO
24. Aug. 2025
Anlässlich eines Vorschlages zur Einführung eines sozialen Pflicht-Jahres für Rentner drängt sich aus wirtschaftsethischer Sicht folgende Alternative auf:
Eine erprobte Alternative
Anstatt pauschal und unspezifisch zu regeln, dass für soziale Zwecke Rentner zu Tätigkeiten verpflichtet werden können, sollten auf der Basis einer angemessenen Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie regional und überregional agierenden gemeinnützigen Zweckbetrieben möglichst vielen Willigen aus allen Altersgruppen zusätzliche Chancen geboten werden. Das Stichwort lautet "Neue Arbeit". Also eine projektgebundene zusätzliche Tätigkeit, die für denjenigen, der die Arbeit annimmt zunächst als neue Arbeit zu sehen ist.
Diese neue Arbeit ist insofern nicht neu für das Unternehmen oder den Zweckbetrieb sondern nur für einen oder mehrere Mitarbeiter oder solche, die es werden wollen.
Die Alternative zur "Rentnerverpflichtung" wäre also die Schaffung von Rahmenbedingungen für strategische WISSENsWERT-Schöpfung für alle Altersgruppen, um in Projekten die sogenannte "Neue Arbeit" als alternative Quelle für gesellschaftliche und private Wertschöpfung nach individuellen Ressourcen und unter Berücksichtigung von persönlichen Spielräumen zu organisieren und zur bewerkstelligen.
Erfahrungen
Erfahrungen zu dieser Thematik, wie sie zum Beispiel im Filmen "The future of work" 1988 oder "Arbeit war das halbe Leben" 1998 von Tilman Achtnich vom Süddeutschen Rundfunkwiedergegeben wurden, gibt es viele. Ein großer Teil der Anforderungen an die Entwicklung der INKOBA Methode stammt aus solchen Erfahrungen. Mit Blick auf die nun verfügbaren Bausteine des 19-teiligen Werkzeugkoffers wächst die Hoffnung, dass die hier angebotene Alternative zur "Rentnerverpflichtung" auf mehr Unterstützer trifft. Im Buch "Wissensgut und Denkwerkzeuge im Wandel" 2024 erschiene bei Amazon von Reinhard Boltin und anderen Co-Autoren wurde ausführlich über solche Erfahrungen und die daraus abgeleiteten Entwicklungsanforderungen geschrieben. Einige Ergebnisse der Entwicklung flossen zum Beispiel in den INKOBA Baustein Nr. 03 "Neue Arbeit in der Agenda" ein.
Was finanziert und gefördert werden soll
Es sollen strategische Managementprojekte, persönliche Mitarbeiterprojekte, soziale Projekt der Teamentwicklung sowie Strukturprojekte für administrative sowie operative Geschäftsprozesse gefördert werden, die mutmaßlich und nachweislich kohärente WISSENsWERT-Schöpfung im Sinne einer übergeordneten Zielsetzung entsprechen, nämlich:
durch begleitete Projektarbeit nach differenzierten Projektanforderungen erfolgreich WISSENsWERT-Schöpfung zu betreiben, die zu starken Werten, operativer Exzellenz und zusätzlichen Mehrwert durch KI-Einsatz führen.
Den Umsetzungsprozess kennen
Der Umsetzungsprozess ist sehr übersichtlich. Er stellt aber hohe Anforderungen an alle Beteiligten und bedarf einer gründlichen Vorbereitung.
Mit dem Basiswissen, welches unter www.inkoba-methode.de angedeutet wurde und vertieftem Wissen zum Hintergrund kann der begleitende Dienst eines Beraters oder Coaches in Anspruch genommen werden. Dadurch fließt oft durch die externe Sichtweise Wertvolles in den Umsetzungsprozess ein, was wiederum als starker Beitrag zur projektspezifischen WISSENsWERT-Schöpfung genutzt werden kann.
Die Stichworte zum Umsetzungsprozess lauten:
|1| Engpasssituationen analysieren
|2| Strategisches Konzept für WISSENsWERT-Schöpfung beschließen
|3| Durchfinanzierung der daraus abgeleiteten Einzelvorhaben
|4| Anwenden der INKOBA Methode für administrative und operative Projektaufgaben
|5| Auswertung der Ergebnisse der kohärenten WISSENsWERT-Schöpfung
Vorhaben, die im Sinne der hier vorgestellten Alternative geplant werden greifen auch auf andere INKOBA Bausteine aus dem 19-teiligen Werkzeugkoffer zurück. So zum Beispiel für das Projektmanagement auf den Baustein Nr. 09 "Begleitete Wissenswertschöfpung", für die begleitete Weiterbildung den Baustein Nr. 18 "Kleine Kompetenzschule" oder für die Untersuchung von Engpasssituationen den Baustein Nr. 02 "Wertgütemessung". Es lassen sich weitere Beispiele aufzählen und erläutern.
Die INKOBA Methode ist also eine starke Säule das Alternativkonzept zur erwähnten "Rentnerverpflichtung".
Das nachfolgende Schaubild deutet auf drei wichtige Kompetenzfelder hin. Es ist sicher unstrittig, dass die Kompetenzfelder sowohl von Rentnern als auch von Nicht-Rentnern von allgemeinem und besonderem Interesse für konkrete Anwendungsfälle des alternativen Konzeptes der kohärenten WISSENsWERT-Schöpfung sind. Mehr dazu wird im Kompaktkurs behandelt.









