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Prekarisierung und digitale Transformation
RBO
8. Jan. 2026
Lösungsansätze mit INKOBA
Prekarisierung bezeichnet die Zunahme unsicherer, instabiler und schlecht abgesicherter Arbeits- und Lebensverhältnisse. Typische Merkmale sind:
Unsichere Beschäftigung: befristete Verträge, Leiharbeit, Minijobs, Gig-Economy.
Fehlende soziale Absicherung: geringe Rentenansprüche, fehlende Krankenversicherung bei Selbstständigen.
Einkommensunsicherheit: schwankende oder sehr niedrige Einkommen.
Eingeschränkte Teilhabe: weniger Chancen auf Weiterbildung, Karriere und gesellschaftliche Sicherheit.
Im Kontext der Digitalisierung wird Prekarisierung oft diskutiert, weil Plattformarbeit, Automatisierung und flexible Arbeitsmodelle neue Risiken für Beschäftigte schaffen. Prof. Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena forscht intensiv zu diesem Thema und sieht darin eine zentrale Herausforderung für die soziale Gestaltung der digitalen Transformation.
Prekarisierung im digitalen Wandel
Die digitale Transformation verändert Arbeitsmärkte und Organisationsstrukturen. Sie bringt Chancen für Flexibilität und Innovation, aber auch Risiken für Beschäftigte:
Plattformarbeit & Gig-Economy: Projektbasierte Arbeit ohne klassische Absicherung
Automatisierung & KI: Routinejobs verschwinden, neue Qualifikationen sind erforderlich
Entgrenzung der Arbeit: Ständige Erreichbarkeit und psychischer Druck
Zusammenhang mit Wissensmanagement
Wissenslücken verstärken Prekarität: fehlende digitale Kompetenzen führen zu Unsicherheit
Fehlende Lernkultur: Unternehmen ohne Wissensmanagement riskieren Qualifikationsdefizite
Fragmentierte Wissensarbeit: Prekäre Beschäftigung erschwert Wissensaufbau
INKOBA-Methode als Lösungsansatz
Kompetenzen sichtbar machen und bewahren: individuelle Wissensprofile stärken Mitarbeitende
Begleitete Wissenswert-Schöpfung: Lernräume schaffen und Resilienz fördern
Digitale Lernwerkzeuge integrieren: E-Learning und Wissensplattformen für KMU














