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Projektmanagement

RBO

13. Okt. 2025

Lebenszyklus-Modell zur INKOBA WISSENsWERT-Schöpfung


Zyklus 1: Verstehen wollen, einen Ansatz finden

📝 Beschreibung

In dieser Phase geht es darum, ein echtes Interesse am Thema zu entwickeln und die zugrunde liegende Fragestellung zu erfassen. Es ist der Moment, in dem man verstehen will, was wirklich relevant ist – und beginnt, einen Ansatz zu formulieren, wie man sich dem Thema sinnvoll nähern kann. Diese Phase ist geprägt von Offenheit, Neugier und dem Wunsch, Zusammenhänge zu erkennen.


Zyklus 2: Machen wollen, die Praxis neu erfahren

📝 Beschreibung

Diese Phase steht für den Übergang vom Denken zum Handeln. Es geht darum, aktiv zu werden, Dinge auszuprobieren und die Praxis neu zu erfahren – mit einem frischen Blick, jenseits gewohnter Routinen. Die Beteiligten bringen sich ein, testen erste Ideen und erleben, wie theoretisches Wissen in praktisches Tun übergeht. Es ist eine Phase des mutigen Ausprobierens und des Erfahrungslernens.


Zyklus 3: Katalysieren wollen, in die Tiefe gehen

📝 Beschreibung

Diese Phase steht für die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Es geht darum, Prozesse zu beschleunigen, zu vertiefen und neue Einsichten zu ermöglichen. Der Begriff „Katalysieren“ deutet darauf hin, dass durch gezielte Impulse eine tiefere Dynamik entsteht – sei es durch Reflexion, gezielte Fragen oder methodische Vertiefung. Hier wird das Wissen nicht nur erweitert, sondern transformiert.


Zyklus 4: Kuratieren wollen, für Dritte verständlich machen, was das Wertvolle ist, was geschöpft wurde

📝 Beschreibung

In dieser Phase wird das Erarbeitete ausgewählt, geordnet und aufbereitet, um es für andere zugänglich und verständlich zu machen. Es geht darum, das Wertvolle sichtbar zu machen – also das, was in der Wissenswert-Schöpfung entstanden ist. Die Rolle des Kurators besteht darin, Inhalte zu strukturieren, Bedeutungen herauszuarbeiten und eine vermittelbare Form zu schaffen, die Resonanz erzeugt.


Zyklus 5: Im jeweiligen Kontext bewahren wollen und anpassen, wenn notwendig

📝 Beschreibung

Diese Phase widmet sich der Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit des Geschöpften. Es geht darum, das entstandene Wissen oder die Erkenntnisse kontextsensibel zu bewahren – also so zu verankern, dass sie im jeweiligen Umfeld wirksam bleiben. Gleichzeitig besteht die Bereitschaft, Inhalte situativ weiterzuentwickeln, wenn sich Anforderungen oder Rahmenbedingungen ändern. Diese Phase verbindet Bewahrung mit Flexibilität.


Zyklus 6: Ausprägen wollen im konkreten Prozess der Arbeit und des Lernens als verinnerlichtes Wissensgut

📝 Beschreibung

In dieser Phase wird das zuvor Geschöpfte verinnerlicht und in den eigenen Arbeits- und Lernprozess integriert. Es geht nicht mehr nur um Wissen als externes Gut, sondern um verinnerlichte Kompetenz, die sich im Tun zeigt. Das Wissensgut wird zur gelebten Praxis, zur Haltung, zur Fähigkeit – und prägt das Handeln dauerhaft. Diese Phase steht für Verkörperung und Anwendung im Alltag.


Schritt für Schritt
 - INKOBA-Kohärenzmodell -

Quellenangabe zur Webseitengestaltung:

Bilder/Grafik/Schaubilder stammen aus der Medien-Sammlung von Wix

sowie aus der eigenen Schulungsmaterial-Sammlung vom INKOBA Systemhaus.

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