Let's Talk 🙃
Spiegelarbeit
RBO
12. Sept. 2025
Keine Angst, wenn das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist.
Anlass
"Am Ende steht ein Perspektivwechsel: KI ist weder Gott noch Feind, sondern ein philosophisches Kontrastmittel, das unsere eigene Natur sichtbar macht." Ergänzt und schärfer formuliert in einem Kommentar zur o.g. Veröffentlichung: "KI ist ein philosophisches Sinnfeld"
Künstliche Intelligenz: Spiegel oder Abgrund unserer Menschlichkeit? so lautet der Titel eines Videos von Gert Scobel. Es inspirierte diesen neuen Beitrag. Ein Blick in dieses Video wäre hilfreich, um die folgenden Erklärungen besser zu verstehen.
Empfehlung: https://youtube.com/watch?v=IYGwwkEFgJI&lc=Ugwvj_fwDD0fVRF30Td4AaABAg&si=-JDS7cQnBx1RaTq-
Zum Begriff der Spiegelarbeit
Im Kontext der angewandten INKOBA-Methode zur kohärenten WISSENsWERT-Schöpfung hat der Begriff Spiegelarbeit eine besondere, ihm zugewiesene Bedeutung. Er bezieht sich nicht auf das Arbeiten an oder mit einem Spiegel, noch auf die Beschreibung dessen, was beim Blick in den Spiegel zu sehen ist.
Spiegelarbeit ist eine strukturierte Methode der Wissensarbeit, bei der ein Gegenüber, das entweder ein Mensch oder ein technisches Gerät sein kann, Inhalte in unterschiedlichen Formen präsentiert. Diese Inhalte können in allen erdenklichen Formaten dargestellt werden, einschließlich des Formats einer sogenannten KI oder, anders ausgedrückt, einer angewandten Wissenstechnologie, die dazu dient, eine Person bei typischen Aufgaben der Wissenswertschöpfung zu unterstützen.
Spiegelarbeit ist demnach als eine geistige Aktivität zu begreifen, die sich bewusst mit dem dargebotenen Inhalt beschäftigt. Bei der Nutzung von angewandter Wissenstechnologie bezieht sich die Spiegelarbeit nach INKOBA auf die Verwendung eines 19-teiligen Werkzeugkastens zur kohärenten Schaffung von WISSENsWERT.
Der INKOBA Baustein 04 aus dem 19-teiligen Werkzeugkasten ist eine spezielle Notiztechnik. Sie wird beispielsweise genutzt, um Rohnotizen schrittweise zu verfeinern, sodass am Ende beispielsweise Studikits für den Wissenstransfer oder Dokumente für das Projektmanagement zur Spiegelarbeit zur Verfügung stehen.
Ein besonderer Fall von Spiegelarbeit
Im zuvor erwähnten Video von Gert Scobel wird ein spezieller Fall der Spiegelarbeit erläutert. Dabei handelt es sich um eine als KI bezeichnete Wissenstechnologie, die als Gegenüber zur eigenen Perspektive fungiert und auf Anfrage, also basierend auf einem sogenannten Prompt, Inhalte bereitstellt.
Scobel erläutert einen wesentlichen Aspekt im Umgang mit solchen Systemen: Es ist wichtig zu beachten, dass nicht das technische System selbst, sondern der Benutzer Sinn und Bedeutung festlegt. Dies ist wiederum ein Resultat von erfolgreicher Spiegelarbeit.
Mit dem 19-teiligen Werkzeugkoffer der INKOBA-Methode kann der Benutzer die notwendige Spiegelarbeit vereinfachen. Beispielsweise bietet der INKOBA-Baustein Nr. 11, das KI-Modell, eine hilfreiche Anleitung zur strategischen Entwicklung von Prompts an. Dies ist besonders nützlich, wenn es im strategischen Projektmanagement eines Unternehmens oder einer Institution um Fragen der allgemeinen oder spezifischen WISSENsWERT-Schöpfung geht.
Auch die zahlreichen anderen Komponenten des INKOBA Werkzeugkoffers ermöglichen eine effiziente Durchführung von Spiegelarbeit. Hier sei der INKOBA Kompaktkurs erwähnt. Durch Übungen und konkrete Anwendungsbeispiele kann das persönliche Wissen im Umgang mit angewandter Wissenstechnologie individuell vertieft werden.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass erfolgreiche Spiegelarbeit dazu beiträgt Fehler zu erkennen, zu korrigieren, um schließlich zu guten Beziehungswerten und starken Kompetenzen führen kann.















